(TRANSKRIPTION:)Das Jahr 2011 ist von der Europaischen Union zum Jahr des
Ehrenamtes ausgerufen worden. Das Thema hat auch in Oberösterreich einen ganz besonders hohen Stellenwert, wie Landeshauptmann Dr. Josepf Pühringer betonte.Alleine in unserem Bundesland üben 600.000 Bürger und Bürgerinnen eine freiwillige und
unentgeldliche Tätigkeit aus. Ohne sie wäre vieles im Sozialbereich, beim Sport, in der Kultur oder bei der Feuerwehr nicht finanzierbar. Laut einer neuen Studie des Marktforschungsinstituts IMAS wären sogar 150.000 weitere Oberösterreicherinnen und Oberosterreicher bereit sich in den Freiwilligen
Dienst zu stellen.
"Natürlich gibt es noch ein Potenzial, Gott sei Dank. 150.000 Bürger dieses Landes haben lnteresse, wenn sie angesprochen werden. Und dieses Potenzial zu heben, ist ein
Anliegen des Europäischen Jahres des Ehrenamtes."
Für viele ist es keine Frage ehrenamtlich mitzuarbeiten. In
Führungspositionen wollen aber nur wenige stehen.
"Ganz vorne zu stehen ist oft nicht ganz einfach und das wird auch von vielen nicht gesucht. In der zweiten
Reihe zu stehen, da findet man vielleichter jemanden. Und daher ist auch der
Kernbereich,dieser Kernarbeitsbereich,dort Qibt's viele. Es ist schon schwieriger fúr Verwaltungsaufgaben Leute zu finden und wie gesagt, ganz vorne wird’s oft
dünn und da wird’s oft
mühsam einen Häupling
namhaft zu machen.“
Gefragt nach der Motivation, haben die
Meinungsforscher eine klare Antwort.
"Zur Motivation zahlen im Prinzip drei Aspekte. Das eine ist die Freude anderen zu helfen. Zweitens natürlich diese
Sinnerfahrung im Sinne von "Ich gebe meinem Leben Sinn" und der dritte Aspekt ist sicherlich die
Persönlichkeitsentwicklung, ich kann Interesse
vertiefen, ich kann
Fähigkeiten erlernen."
Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist
unbezahlbar.
lmmerhin kommt sie dem Dienst von 40.000 bis 50.000
Beschäftigten gleich.
Ehrenamt ist eine
Ehrensache.